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Die Erlus AG, als bedeutender Hersteller von Tondachziegeln, hat in ihrer über hundertjährigen Firmengeschichte europaweit schon für unzählige Baudenkmäler die passenden Dachziegelmodelle gefertigt.
Dabei kamen diese aus dem Standardprogramm ebenso zur Eindeckung, wie originalgetreue Nachbildungen. Auch bei betont historischen Anforderungen konnte immer eine gute Symbiose zwischen dem bekannt hohen Erlus-Qualitätsstandard und der jeweiligen Aufgabenstellung erreicht werden.
Individuelle Wünsche wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und spezialisierten Erlus Mitarbeitern, die mit den Kenntnissen und Geheimnissen der Dachziegelherstellung, wie auch mit den Anforderungen moderner Bauphysik bestens vertraut sind, realisiert.
Nicht zuletzt engagiert sich die Erlus Anwendungstechnik mit ihrer umfangreichen praktischen und theoretischen Erfahrung bei der Eindeckung - gilt es doch unser reichhaltiges, kulturelles Erbe für unsere eigene Identität, wie auch für die Nachwelt, zu erhalten.
Dies liegt nicht nur im öffentlichen Interesse, es ist ebenso Teil der Erlus Firmenphilosophie. In ihr ist der verantwortungsvolle Umgang mit dem natürlichen und wertvollen Rohstoff Ton, sowie der guten Form auf dem Dach, fest verankert.
Informationen für Sie zum Download als PDF-Dateien:
Denkmalschutz mit Erlus
Biberschwanzziegel im Denkmalschutz
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Romantischer Schwung auf gotischem Gebälk
Mit viel Liebe zum Detail wurde das Dach der Schlosskapelle Blutenburg im Münchner Norden saniert. Nun ziert eine verklammerte Mönch-/Nonnen - Deckung das Schmuckstück.
„Wie so oft bei alten und häufig unsachgemäß veränderten Bauten standen die Mauern gerade noch aus Sympathie der einzelnen Steine zueinander und die Balken hielten aus Solidarität zum Putz“ (Dr. Hackelsberger). Dieser Ausspruch stammt aus den achziger Jahren, als an dem Schlossensemble Blutenburg umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Ein ähnliches Bild bot sich Herrn Freudlinger, Leiter des zuständigen Hochbauamtes (ehem. Schlösser- und Seenverwaltung) und dessen Mitarbeiter Herrn Sellerer bei der Ortsbegehung im Dachstuhl der zugehörigen Schlosskapelle. Hier wurde das Ausmaß der Misere offensichtlich. Die schadhafte Deckung durch ausbröckelnden Mörtel einer Mönch- /Nonnen - Deckung konnte keinen ausreichenden Wetterschutz mehr bieten. Eindringender Regen hatte bereits schwere Schäden an den Holzbauteilen angerichtet. Auch das darunter liegende gotische Netzgewölbe war im Apsisbereich schon in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein bräunlicher Wasserfleck mit beträchtlichem Ausmaß zeichnete sich an der Putzoberfläche ab. Laut Hr. Sellerer sammelten sich im Dachraum bereits „Pfützen“ von der Größe mehrerer Aquarien. Nun musste alles schnell und unbürokratisch vonstatten gehen. Bei dem Bauwerk handelt es sich schließlich um eine einzigartige Kapelle aus der Spätgotik, die in Süddeutschland seinesgleichen sucht. Die Kapelle ist Teil des aus dem Jahre 1430 stammenden Schlosses Blutenburg, das Herzog Albrecht III. (der Liebhaber zarter Frauen) für seine 1432 geehelichte Frau Agnes Bernauer errichten ließ. Nach anschließenden Erweiterungen der Schlossanlage entstand unter Herzog Sigismund in den Jahren 1488-1497 die zugehörige Schlosskapelle.
Nähere Informationen erhalten Sie hier:
Denkmalschutz am Bsp. Schloß Blutenburg

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Stiftskirche St. Martin – Landshut
Mit dem höchsten Backsteinturm der Welt - mitten in der historischen Altstadt.
Mit dem gotischen Sakralbau wurde um ca. 1385 von Hr. Krummenauer auf romanischen Resten begonnen. Hr. Prughauser und später Hr. Stethaimer erweiterten die Kirche mit einem Langhaus sowie einem 133 m hohen Turm.
Nähere Informationen erhalten Sie hier:
Denkmalschutz am Bsp. Stiftskirche St.Martin, Landshut

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Alter Hof - München
Im Herzen Münchens, abgeschieden vom Trubel der Einkaufsmeile, liegt diese ehemalige Wittelsbacher- Residenz. Sie reiht sich in den ersten Mauerring der Stadtbefestigung, bietet somit Schutz von außen und zudem Fluchtmöglichkeit vor aufbegehrenden Bürgern im Inneren. Als Bauherr des Alten Hofes gilt Herzog Ludwig der II., der sich nach der Teilung Bayerns in Oberund Niederbayern hier seine Residenz schuf. Datiert wird dieses Bauwerk auf 1253-55. Unter Kaiser Ludwig der Bayer, Herzog Sigismund sowie Wilhelm V. wurde der Alte Hof bis zu seiner stattlichen Größe erweitert.
Seit dem 16. Jahrhundert diente der Alte Hof nur noch zur Unterbringung von Verwaltungen. Heute beherbergt er das Finanzamt.
Nähere Informationen erhalten Sie hier:
Denkmalschutz am Bsp. Alter Hof, München

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Eremitage - Bayreuth
Wasserspiele im Inneren des Alten Schlosses zu Bayreuth haben erheblich dazu beigetragen, dass Tragwerk und Biberdeckung durch ständige Feuchte schadhaft wurden. Zur Erneuerung der Ziegeldeckung überzeugte Erlus die Denkmalschützer vom Sechseck- Biber mit widerstandsfähigem Sinterbrand.
Nähere Informationen erhalten Sie hier:
Denkmalschutz Bayreuther Eremitage
